Erster Spatenstich für neue Tagespflege

Während die Baggerschaufel schon ihre Runden drehte, gaben die Verantwortlichen von Diakonie im Kirchenkreis Kleve und der Evangelischen Kirchengemeinde Goch mit dem ersten Spatenstich das Startsignal zu einer neuen Tagespflege in Goch. Sie wird zusätzlich zum Angebot in der Brückenstraße in Kooperation mit der Kirchengemeinde in der Seniorenwohnanlage Parkstraße 8 entstehen. Das Seniorenzentrum selbst umfasst 36 seniorengerechte Wohnungen mit einem Diakonie-Betreuungsangebot. Für die neue Diakonie-Tagespflege wird der bereits vorhandene Saal und Küchenraum umgebaut und durch einen Anbau ergänzt. Die ersten Gäste kommen ab dem 1. August 2018.

Für die Kirchengemeinde Goch begrüßten Presbyterin Britta Gemke und Pfarrerin Rahel Schaller die zum Spatenstich erschienen Gäste, darunter Bürgermeister Ulrich Knickrehm, Architekt Bernd Prieske, Diakonie-Geschäftsführer Joachim Wolff und für die Volksbank Michael Daamen. Auch eine große Anzahl der Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenzentrums waren neugierig und studierten eifrig die Baupläne. „Auf ein gutes Miteinander und ein gutes Gelingen des Projekts“, wurde angestoßen.

Die Tagespflege wird nach den geltenden Vorschriften einer Tagespflege gebaut. Sie ist rollstuhlgerecht und bietet ein ausreichendes Raumangebot für den Aufenthalt, die Betreuung und die Pflege von 14 pflegebedürftigen Menschen. Zum Raumangebot gehören ein Gemeinschaftsraum mit integrierter Küche (88 m²), ein Gruppenraum (33 m²), drei rollstuhlgerechte Toiletten (davon eine mit Dusche), zwei Ruheräume (19 m² und 14 m²), ein Dienstzimmer (15 m²) sowie 38 m² Flurfläche, Eingangsbereich und diverse Abstell- und Lagerräume. Im Außengelände der Tagespflege ergänzen dann eine beschattete Terrasse sowie ein Garten mit Rundweg, diverse Gartenangebote (Hochbeet, Staudenbeet, Naschgarten) und Ruhemöglichkeiten das Raumangebot. Die Tagespflege ist in einem ruhigen Teil in der Nähe der fußläufig erreichbaren Innenstadt und des Stadtparks gelegen.

 

Trauer um Pfarrer i.R. Klaus Schlimm

Die Evangelische Kirchengemeinde Goch trauert um ihren ehemaligen Pfarrer Klaus Schlimm, der im Alter von 88 Jahren im Kreis seiner Familie zuhause gestorben ist.

27 Jahre seit Allerheiligen 1967 war er Gemeindepfarrer in Goch. Daneben hat er viele Jahre auch die Funktion eines Standortpfarrers wahrgenommen und war Superintendent im Kirchenkreis Kleve. Nach seinem Ruhestand im Mai 1994 hat Klaus Schlimm am Gemeindeleben weiter aktiv teilgenommen.

In seiner Zeit als Pfarrer der Gemeinde hat er viele Menschen mit seiner ruhigen und zugewandten Art begleitet und ihnen das Evangelium nahe gebracht. Die Ökumene vor Ort und weltweit lag ihm besonders am Herzen. Weitere Akzente setzte er mit der Errichtung des evangelischen Kindergartens, der Offenen Jugendarbeit und der Umgestaltung der Gocher Kirche.

Wir verlieren mit ihm einen bis ins hohe Alter wachen und kritischen Wegbegleiter. Unser Mitgefühl und Gebet gilt seiner Frau und der ganzen Familie.

Im Vertrauen auf Gott, der unser Trost ist im Leben und im Sterben, nehmen wir Abschied von Klaus Schlimm.

 

Abschied von Gabi Schreuder

Nach zehn Jahren im Amt als Presbyterin der Evangelischen Kirchengemeinde Goch hat sich Gabi Schreuder schweren Herzens entschieden, ihr Amt niederzulegen. Familiäre Gründe und eine berufliche Weiterbildung haben sie zu diesem Schritt bewegt.

Gabi war uns eine sehr wertvolle Person im Presbyterium. Ihre ruhige, besonnene und sehr soziale Art hat uns bei vielen Entscheidungen innerhalb des Presbyteriums auch manche Dinge aus einem anderen Blickwinkel sehen lassen. Das Wohl ihrer Mitmenschen ist Gabi immer eine Herzensangelegenheit gewesen. Ihre Fröhlichkeit und ihr Lächeln stehen für ihre Person.

Bei der Vorbereitung von Festen wie dem Weihnachtszauber war Gabi eine starke und verläßliche Team-Partnerin, mit vielen Ideen und Inspirationen. Es machte Freude, mit Gabi gemeinsam Dinge "anzupacken". Nie hat sie ihr Ehrenamt aus dem Blick verloren.

Sie machte sich stark in der Seniorenbegegnungsstätte und dem Jugendausschuss sowie dem Arbeitskreis Kunst und Kirche.

Wir wünschen Gabi und ihrer Familie alles erdenklich Gute für den weiteren Lebensweg und werden sie sehr vermissen.

Für das Presbyterium, Britta Gemke

  

Neuer Gemeindebrief 1/2018

Der neue Gemeindebrief "Rund um die Kirche" 1/2018 ist da. Im Mittelpunkt dieser Ausgabe steht das Thema "Neuanfang" sowie vielfältige Berichte aus dem Gemeindeleben.

 

 

 

Den Gemeindebrief 1/2018 finden Sie hier. [PDF]