Kinder basteln Lebkuchenhäuser

Viel Spaß hatten die Kinder beim bauen ihrer Lebkuchenhäuser im Gemeindehaus der evangelischen Kirche.

 

Kirche wird akzentuiert

Eher unscheinbar liegt die evangelische Kirche am Gocher Marktplatz. Das änderte sich zum Ersten Advent. Zumindest bei Dunkelheit. Eine dezente Beleuchtung akzentuiert die Kirche und macht sie sichtbarer. Die Stadtwerke unterstützen dieses Projekt.

Nach vielen Vorüberlegungen hat das Presbyterium im Dezember vergangenen Jahres ein Konzept zur Außenbeleuchtung der Kirche beschlossen. Dieses Konzept wurde vom Lichtplaner Jörg Klasen vom Planungsbüro „Die Lichtplaner“ aus Wesel erstellt. Die Grundidee: Die Kirche soll im Stadtbild auch bei Dunkelheit sichtbarer werden. Dabei soll die Kirche in ihrer architektonischen Struktur erkennbar sein. Die Beleuchtung soll dezent und variabel sein. Konkret heißt das:

Die großen Kirchfenster zum Markt werden von innen beleuchtet. Damit wird die Botschaft vermittelt: hier ist ein Gebäude, in dem etwas passiert, kein totes Denkmal.
Genauso das Eingangsprotal. Hier sollen zwei schlichte Bodenstrahler den Eingangsbereich beleuchten und erkennbar machen.
Der Geusendaniel auf der Spitze des Dachreiters wird von drei Strahlern, die auf dem Dach platziert sind angestrahlt, sodass der Engel und das Kreuz auf dem Dachreiter nicht nur bei Sonnenschein zu sehen sein wird.
Beide Etagen des Dachreiters werden von innen erleuchtet. Damit wird die Konstruktion erkennbar, auch die Glocken werden zu erahnen sein.
Dazwischen wird der Giebel ganz schlicht akzentuiert, indem das bestehende runde Fenster von innen beleuchtet wird.

Im Oktober und November sind die Arbeiten nun ausgeführt worden. Die reinen Baukosten betragen 25.000 Euro zuzüglich Planungskosten und Nebenarbeiten.
Möglich wird das Projekt durch eine sehr freundliche und auch großzügige Unterstützung der Gocher Stadtwerke.

Am Vorabend des Ersten Advents wurde die Beleuchtung mit einem kleinen Empfang offiziell in Betrieb genommen. Mit dabei waren die stellvertretende Bürgermeisterin Gabi Theissen und der Geschäftsführer der Stadtwerke Carlo Marks sowie die ausführenden Firmen: Elektro Verfers, Bedachungen Wegscheider, Malerbetrieb Thimm und Stukateur Lanaj.