+49 (0)2823 7458

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4

M4 - Die erste Decke wird gegossen

Die Rohbauarbeiten bei M4 - Evangelisches Begegnungshaus gehen weiter voran. Die Decke des Erdgeschosses wurde gegossen. So langsam wird etwas vom neuen Gebäude am Markt sichtbar und es kann erahnt werden, wie es sich einmal präsentieren wird.

DCIM\100MEDIA\DJI_0207.JPG

Doch bevor eine Decke gegossen werden kann, sind umfangreiche Arbeiten nötig gewesen. Eine Schalung bei einer Deckenhöhe von 3,70 Metern ist nicht ganz so einfach. Das Mauerwerk der Nachbargebäude musste ertüchtigt werden. Nicht zuletzt muss viel Eisen in die Decke eingebracht werden.

DCIM\100MEDIA\DJI_0268.JPG

 

Bleiben Sie gesund - Blog in besonderen Zeiten

30. Mai 2020: Klosterleben

Grundsaetzlich verarbeitet jeder Mensch, egal ob in oder ausserhalb eines Klosters, diese sehr einzigartige, globale Krise sicherlich anders. Manche Menschen sind veraengstigt, besorgt oder in Trauer um einen geliebten Menschen. Andere geniessen die „geschenkte“ Zeit auf die eine oder andere Weise.

Auch fuer mich sind genaue Gefuehle und exakte Gedanken zu Themen der „Aussenwelt“ oft sehr schwer zu orten. In einem beschaulichen Kloster, wo Kontakte zur Aussenwelt schon grundsaetzlich sehr begrenzt sind: kein Fernsehen, kein Radio, keine Tageszeitungen, limitierten Zugang zum Internet, fuehlen sich schon Themen wie Brexit oder Fluechtlings-Krise manchmal sehr surreal an, weil sie unser Leben direkt ganz wenig oder ueberhaupt nicht beruehren. Trotzdem fuehlen wir Klosterbewohner uns betroffen, vom Leid der Menschen „draussen“. Und das sind nicht nur unsere Freunde und Familien, Menschen die uns nahe stehen. Das sind ALLE, Menschen jeder Rasse und jeden Glaubens, gut und nicht so gut. Und das spiegelt sich jeden Tag oft in vielen Gebeten im Gottesdienst mit der ganzen Klostergemeinschaft, im kleineren Kreis, wie in der Rosenkranz-Gruppe oder rein persoenlichen Gebet wieder.

Neben den „Vorteilen“ des Lockdown, fehlen uns auf jeden Fall die „treuen Seelen“, die oft schon seit Jahren unsere Gottesdienste, besonders die Heiligen Messen, mit uns mitfeiern.

Bruder Martin, Mount Saint Bernard Abbey, England (früher Goch)

Weiterlesen

Online-Kita

Das ganze Team vermisst "seine Kinder" und denkt ganz fest an Euch!

31. Mai 2020: Heute gratulieren wir Lilly zu ihrem Geburtstag. Sie wird 3 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!

202003Krone3

 

Weiterlesen

Ein Bibelvers für einen Tag

31. Mai 2020: "Wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt.“ (1. Korinther 12,13)

Im heutigen Lehrtext hören wir nichts von dem dramatischen Pfingstgeschehen, von dem Lukas in seiner Apostelgeschichte berichtet (Apostelgeschichte 2, 1-13). Paulus beschreibt vielmehr die Folgen der Ausgießung des Heiligen Geistes. Durch ihn sind wir zu einer neuen Gemeinschaft in der Welt zusammengeschlossen worden. Darum feiern wir heute den Geburtstag der Kirche. Paulus vergleicht die durch den Heiligen Geist zusammengefügte Christengemeinde mit einem menschlichen Körper. Dabei greift er auf eine Fabel zurück, mit der der römische  Politiker und Konsul Menenius Agrippa im Jahre 494 v.Chr. den sicheren Untergang Roms abgewendet hat.   In Rom gab es zu jener Zeit zwei gesellschaftliche Klassen: die  verhältnismäßig kleine Gruppe der „Patrizier“, deren Besitztümer aber den größten Teil des Landes ausmachten, und die „Plebejer“ (unser Wort „Pöbel“ leitet sich davon ab), die zur sozialen Unterschicht gehörten. Die damit verbundene soziale Ungerechtigkeit und zutiefst empfundene Machtlosigkeit führten dazu, dass die Plebejer 494 v.Chr. Rom verließen. Dies hätte das Ende Roms bedeutet, den die Patrizier wären nicht in der Lage gewesen, Rom zu verteidigen. Daher schickten die Patrizier besagten Menenius Agrippa zu den Plebejern, um sie zur Rückkehr zu bewegen. Dies gelang dem begnadeten Rhetoriker mit Hilfe einer Fabel, die der römische Historiker Livius überliefert hat (Ab urbe condita 2,32,9). In ihr vergleicht Menenius das Verhältnis zwischen  Plebejern und Patriziern mit dem Verhältnis der Glieder eines Körpers zum Magen in der Mitte desselben. „Dieser Faulpelz“, schimpften sie, „dieser Faulpelz tut den ganzen Tag nichts anderes, als sich von uns mit den schönsten Speisen und Getränken bedienen zu lassen. Und was tut er für uns? Nichts!!! Es ginge ihm nicht so gut, wenn wir ihm unsere Dienste verweigerten.“  Gesagt, getan. Die Hände führten keine Nahrung mehr zum Mund, die Zähne hörten auf zu kauen und die Speicheldrüsen stellten ihre Produktion ein. Für einen gewissen Zeitraum genossen es die Glieder des Körpers, es dem Magen einmal so richtig gezeigt zu haben. Doch schon bald bemerkten sie, wie dumm sie doch gehandelt hatten. Weil nämlich dem Herzen die Stoffe fehlten, die der Magen bei der Verdauung freisetzt, hatte nicht mehr genügend Kraft, um das Blut an jede Stelle des Körpers zu pumpen. Nach und nach wurden deshalb alle Glieder von einer tödlichen Schwäche befallen. So korrigierten sie ihre Haltung, kehrten wieder an ihre Arbeit zurück, und der Körper wurde wieder gesund. „So verhält es sich auch zwischen Plebejern und Patriziern“, schloss Menenius seine Rede. „ Die Arbeit beider Seiten ist nötig, um den Staat zu erhalten.“ Das überzeugte die Plebejer. Sie kehrten wieder nach Rom zurück, und der Staat war gerettet. Die Moral von der Geschichte: Schuster bleib bei deinen Leisten. „ Oben“ muss „Oben“ und „Unten“ muss „Unten“ bleiben. Paulus, der, wie gesagt, diese Geschichte aufgreift, wandelt sie aber in einem Punkt entscheidend ab. In der Christengemeinde gibt es kein „Oben“ und „Unten“. Alle Gemeindeglieder sind gleichberechtigt. Zwar sind die Begabungen unterschiedlich verteilt (der eine predigt besser, der andere kann besser organisieren, usw.), aber alle sind eben durch den einen Heiligen Geist zu einer einheitlichen Gemeinschaft zusammengefügt. Somit ist also Pfingsten auch die Geburtsstunde der Basisdemokratie. 

Die Auswahl der Bibelverse lehnt sich an die Losungen der Herrnhuter-Brüdergemeine an.

 

Weiterlesen

Neues Presbyterium seit dem 29. Mai im Amt

In einem ungewöhlichen Verfahren wurden die neuen Presbyteriumsmitglieder Uwe Fischer und Achim Swietlik in ihr Amt eingeführt. Da dies derzeit nicht in einem Gottesdienst geht, legten sie ihr Amtsgelübde schriftlich ab. Mit dem 29. Mai sind sie nun Mitglieder unseres Presbyteriums.

Aus dem Presbyterium scheiden zu diesem Tag Bettina Prinz und Steffi Weyers aus. Leider konnte für sie keine feierliche Verabschiedung in einem Gottesdienst erfolgen. Dies wird natürlich nachgeholt. Aber zumindest während der Presbyteriumssitzung wurde ihnen vom Vorsitzenden Pfarrer Robert Arndt für ihre 8jährige Amtszeit sehr herzlich gedankt. Steffi Weyers hat sich als Presbyterin vor allem im Hinblick auf die Kindertagesstätte engagiert. Bettina Prinz hat sich vor allem bei Themen der Positionierung der Gemeinde in der Stadt Goch eingebracht. Besonders die Wiederbesetzung der Kirchenmusikstelle lag hier am Herzen.

Die Gemeinde verliert mit ihnen zwei engagierte Mitglieder im Presbyterium. Gleichzeitig freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit den beiden neuen Mitgliedern.

 

Unsere neues Gemeindehaus "M4" kommt.

Mehr erfahren...

Gemeindebüro

Evangelische Kirchengemeinde Goch
Markt 8
47574 Goch

Daniela Morio
Sandra Boumans

Das Gemeindebüro ist geöffnet:

Dienstag und Freitag 9 bis 12 Uhr
Dienstag 17 bis 19 Uhr

Telefon 02823 7458

Kindertagesstätte

Evangelische Integrative Kindertagesstätte
Familienzentrum

Standort Niersstraße 1a, 47574 Goch
Telefon 02823 2191

Standort Hinter der Mauer 101, 47574 Goch
Telefon 02823 4195105

Leitung: Esther Müller, Dörthe Vermeulen, Gabi Perret

Email:

Öffnungszeiten
Montag bis Freitag 7 bis 17 Uhr

Gemeindeteam

Pfarrer Robert Arndt
Telefon 02823 919064,

Pfarrer Albrecht Mewes
Telefon 02823 8796164,

Pfarrerin Rahel Schaller
Telefon 02823 6988,

Jugendleiterin Kerstin Poppinga
Telefon 02823 9759925,

Küster Norbert Tiede
Telefon 0171 2673068,

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.